Fruchtsäuren – der AHA-Effekt für Ihre Haut!

Säure für die Haut? Hört sich erstmal gefährlich an! Aber keine Angst – mit den richtigen Fruchtsäuren in der Hand einer gut geschulten und erfahrenen Kosmetikerin können Sie Ihrer Haut viel Gutes tun. Seit den 60er Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass Behandlungen mit Fruchtsäuren sehr gut gegen Pigmentstörungen und Hautunreinheiten wirken. Mit der richtigen Fruchtsäure lassen sich Poren verfeinern und ein feineres, ebenmäßiges Hautbild erreichen. Sehr erfreulich: die Faltentiefe lässt sich mit einem Fruchtsäurepeeling vorübergehend reduzieren.

Auf einen Blick: So wirken Fruchtsäuren

  • Anregung von Zellstoffwechsel und Kollagenproduktion
  • Regelmäßige Anwendung verbessert dauerhaft und sichtbar die Hauterneuerung
  • Bessere Aufnahme von Wirkstoffen, sie werden tiefer in die Haut geschleust
  • Erhöhung der Wasserbindungsfähigkeit der Haut
  • Abmilderung von Alterserscheinungen, wie z. B. Fältchen
  • Verminderung der Überpigmentierung, die Haut erscheint ebenmäßiger
  • Verkleinerung der Poren
  • Optimierte Behandlung der unreinen Haut bis hin zur Akne: die Entstehung neuer Unreinheiten verringert sich, da tote Hautzellen und zu viel Talg entfernt werden, die die Poren verstopfen
  • Abtragen von Akne-Narben

Schönere Haut dank Fruchtsäure

Beim Fruchtsäurepeeling handelt es sich um ein oberflächliches, chemisches Peeling. Das heißt, dass die Säure nur in die obere Hornschicht der Haut eindringt. Gering konzentrierte Produkte mit Fruchtsäure gibt es auch für zu Hause, höher konzentrierte Anwendungen darf eine dafür geschulte und erfahrene Kosmetikerin durchführen, höchste Konzentrationen gehören nur in die Hand eines Arztes.

Wie wirkt eine Fruchtsäurebehandlung?

Fruchtsäuren sind chemisch gesehen AHA, also alpha-Hydroxy-Säuren sowie Salicylsäure als BHA, beta-Hydroxy-Säure. Die Säure dringt in die Hornschicht der Haut ein und löst die abgestorbenen Hornschüppchen. Je stärker die Säure, des mehr schält sich die Haut. Werden Säuren mit niedrigen Konzentrationen und höheren pH-Werten verwendet, tritt keine Schälung ein.

Fruchtsäuren sind richtige Allrounder: Sie fördern die Zellteilung, so dass vermehrt neue Zellen entstehen. Diese verdicken die Epidermis, die oberste Hautschicht und verbessern die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Damit wirkt die Haut praller, Falten glätten sich.

Gleichzeitig reguliert die Säure die Einlagerung von Hautpigmenten. Pigmentstörungen wie z. B. Altersflecken, werden gebleicht.

Fruchtsäurepeeling bei der Kosmetikerin

Vor der ersten Sitzung muss die Haut ca. zwei bis vier Wochen auf das Peeling vorbereitet werden, das nennt sich „Priming“. Ein Serum mit einer gering dosierten Fruchtsäure wird jeden Abend auftragen. So gewöhnt sich die Haut langsam an den Wirkstoff, bevor er höher konzentriert im Studio angewendet wird.

Je nach Ziel der Behandlung werden fünf bis sieben Sitzungen vereinbart. Konzentration und Einwirkzeit der Fruchtsäure werden dabei stetig gesteigert. Die Haut muss langsam an den Wirkstoff gewöhnt werden, damit es nicht zu übermäßigen Irritationen kommt. Nach jeder Sitzung neutralisiert die Kosmetikerin das Fruchtsäurepräparat und entfernt es von der Haut.

Verglichen mit anderen Methoden der ästhetischen Medizin ist ein Fruchtsäurepeeling die schonendere Alternative. Professionell angewendet, können Sie damit Ihr Hautbild auf vergleichsweise sanfte Weise verbessern.

Gute Kombi! Maßgeschneidertes Konzept für Sie

Die Wirkung der Fruchtsäure lässt sich in Kombination mit Mikrodermabrasion oderMikro-Needling steigern. Dafür erarbeite ich Ihnen maßgeschneiderte Kur-Pläne.

Nach der Behandlung: Sonne meiden!

Durch das Fruchtsäure-Peeling verdünnt sich anfangs die Hornschicht. Damit wird die sog. Lichtschwiele herabgesetzt, die Empfindlichkeit für UV-Strahlung nimmt zu. Deshalb ist konsequenter Sonnenschutz während einer Fruchtsäurekur unabdingbar. Ich führe Fruchtsäurekuren in der Regel von „O(ktober) bis O(stern)“ durch. Auch zu dieser Zeit muss direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden, es dürfen keine Ferien in sonnenintensiven Gegenden anstehen. Zwei bis drei Tage nach der Behandlung unbedingt darauf achten, dass starkes Schwitzen (Sport, Sauna, heißes Duschen Dampfbad) und extreme Staub- und Schmutzarbeiten vermieden werden.

Die „AHA-Früchtchen“

Mit diesen Säuren arbeite ich schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich:

Glykolsäure

  • Hergestellt aus Zuckerrohr
  • Stimuliert sehr effizient die Zellerneuerung
  • Äußerst hautverträglich
  • Löst die Kittsubstanz zwischen den obersten, abgestorbenen Hautzellen und trägt sie ab.
  • Die Haut soll gestrafft und sichtbare Falten reduziert werden.
  • Besonders empfohlen bei Fältchen, Sonnenschäden und Aknenarben.

Milchsäure

  • Sehr gut verträglich
  • Spendet viel Feuchtigkeit bei ausgetrockneter Haut, z. B. nach übermäßiger Sonne
  • Stimuliert die Neubildung von Kollagen
  • Gut für die natürliche Barrierefunktion der Haut
  • Meine Wahl bei empfindlicher, trockener und fahler Haut

Mandelsäure

  • Wird aus der Mandel gewonnen
  • Ideal für ältere, hyperpigmentierte und ölige Haut
  • Stimulation des Bindegewebsaufbau der Kollagensynthese
  • Sehr gut für Männerhaut!
  • Empfehle ich u. a. bei Pigmentflecken, grossporiger und öliger Haut

Azelainsäure

  • Verwende ich in Kombination mit anderen Säuren je nach Indikation
  • Sehr gut bei unreiner Haut (mit Salicylsäure) und Pigmentflecken (mit Phytinsäure und Resorcinsäure)

Phytinsäure

  • Angesagte Säure zur Aufhellung von Pigmentflecken

Kojisäure

  • Hervorragend wirksam gegen Pigmentflecke

Auch was für Sie?

Eine ausführliche Hautanalyse und Anamnese ist die Grundlage einer erfolgreichen Fruchtsäure-Kur. Ich schlage Ihnen – ausgehend von Ihren Zielen und Wünschen – die optimale Kur genau für Sie vor.

Ich berate Sie gerne!

Keine Behandlungen werden durchgeführt bei

  • Tumorerkrankungen
  • Akuten Infekte oder Entzündungen
  • Neigung zu Kelloiden
  • Köbner-Phänomen bei Psoriasis und Vitiligo
  • Neigung zu starken Schweißausbrüchen
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Allergien gegen Zitrusfrüchte, Milchsäure, Aspirin u. a.
  • Hautkrebs oder Verdacht darauf
  • Offene Hautstellen
  • Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente oder mit Wirkung auf das Immunsystem oder Blutgerinnung